Nicht nur der formale Aufbau von wirklichkeit: auf den Punkt gebracht

 

 

Beiträge aus 2026

 

 

 

Prägnante, "pointierte" Aufsätze, oder Empfehlungen, welche in sich "abgeschlossen", also "auf den Punkt" gebracht sind, und sich auch abseits einer "größeren Theorie von Allem" einigermaßen gut in und an sich selbst verstehen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der allerbeste Vortrag von tom, welchen ich kenne, hinsichtlich "einmal alles in eine Nussschale gepackt" - jetzt endlich auf Deutsch ! Bevor ihr also irgendwas zu lesen anfangt, hört diesen Vortrag zu aller Erst.

Denn er erleichtert das Verständnis einer auf information beruhenden wirklichkeit enorm.

Versprochen !

 

 

 

 

Die weichere Seite von MBT

tom campbell

 

 

 

 

 




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18.01.2026 n. Chr.  08.08 Uhr

Rechtzeitig hoch zum Sonnenaufgang.

 

 

 

 

 

Es soll nun auch erst einmal sonnig bleiben von morgens bis abends, für knapp eine Woche, das heitert natürlich das Gemüth auf. Dafür dann aber auch die Temperaturen nachts und später auch am Tage teilweise deutlich unter 0°C liegen,

 

 

 

 

 

 

 

Gestern dann die Drehbank angeworfen, und für die Thermostate der Heizungen einen kleinen "Überschuh" aus Aluminium gedreht, also den "Pin" der Thermostate verlängert, nun gehen die nicht mehr bei bereits 5-7°C auf, dafür muß ich natürlich aber die Temperaturen in der Bude sorgsam beobachten, dass mir die Leitungen nicht einfrieren. Halt ein Praxistest unter ganz realen Bedingungen. Auch die Heizungen im Keller haben einen "Überschuh" für den Thermostat bekommen, doch da ist es ja auch zu dieser Jahreszeit im Grunde immer frostfrei, da 2 Meter tief im Erdreich.

Eine kurze Anmerkung zu dem jeweiligen leben, welches ein jeder so gerade hat - es verdichtet sich immer mehr, das leben eines jeden läuft immer perfekt, egal, wie es läuft. Will man allerdings eine Wertung unbedingt einbringen wollen, ließe sich noch am Ehesten festhalten:

 

wenn es scheiße läuft, läuft es gut
wenn es gut läuft, läuft es scheiße

 


Es ist nunmal eine eigenartige Dichotomie mit dem leben, und eckhart tolle bringt dann desöfteren den Spruch:

 

wir sind nicht hier, um glücklich zu sein, sondern bewusster zu werden

 

 

Und jeder kennt es aus dem eigenen leben, es waren stets die Herausforderungen, die Zeiten in denen es nicht so gut, oder gar scheiße lief, welche einen im Nachhinein gestärkt und (geistig) weiter gebracht haben.

 

Das war mir eine Lehre

 

 

Im günstigen Falle ergibt sich dann so nach und nach dasjenige, was man Altersweisheit nennt, die seele, wenn man das so nennen möchte, ist über dasjenige, was sie durchgemacht hat, ein wenig gereift. Und das war's dann auch schon, um mehr ging es die gesamte Zeit nicht. "wir sind hier, um (geistig) zu wachsen", (we're here to grow) so tom es oft mit wenigen Worten beschreibt. Doch dummerweise lernen die menschen am ehesten und effizientesten dazu, wenn sie mit Problemen  (nicht Wollen) konfrontiert sind. Wobei sich "materiellen Probleme" am Ende auch nur im Geiste niederschlagen, also in diesem Sinne auch "nur" wieder geistig sind. Herausforderungen gehören nicht in den Katalog von Problemen, sondern stellen eine andere Gruppe dar, und vielleicht ließe sich ja lakonisch formulieren, dass - wenn man Herausforderungen (hier herrscht noch etwas Freiwilligkeit) nicht annimmt - dann die Probleme auf einen zu rollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Während Herausforderungen noch im "widerwillig Wollen" zu verorten sind, und mit Überwindung der Bequemlichkeit und Sucht nach dem Angenehmen angegangen werden können, sind Probleme etwas anderer Natur, wie juvenal schon sagt. So krishna das im Hotel nur die ganze Zeit maharaj ji anblickte, welcher sich mal so hinlegte, dann wieder so, zwischendurch schlief, doch mit einem Male kam er hoch, setzte sich an die Bettkante, beugte sich zu krishna das, und sagte:

 

Courage

Courage ist wichtig

 

 

Dann legte er sich wieder hin. Und ich habe hier schon weit mehr, als einmal geschrieben, dass derjenige, welcher doch ein recht "angenehmes" leben hat, gut beraten ist, sich Herausforderungen zu suchen. Denn wirklichkeit lässt niemanden auf der faulen Haut liegen, niemanden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das passt alles sehr gut zu den Charakteristika eines Videogames, in welchem es ja auch um zu sammelnde Punkte geht. Nicht vergessen also:

 

 

 

 

 

 

Das Angenehme kultiviert nicht.

immanuel kant

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


14.01.2026 n. Chr.  07.56 Uhr

Es hat auch seine Vorteile, wenn man in Familie, Kind, Kegel, der Erwerbsarbeit und dann noch diversen anderen Ablenkungen steckt - man bekommt ansonsten nicht viel mit, noch bleibt überhaupt Zeit, sich mal tiefersinnige Gedanken zu machen.  Das erinnert mich ein wenig an Dark City, den Film, wie viele von den derart eingespannten menschen dürften nicht einmal bewusst mitbekommen, wenn 3 Monate am Stück die Sonne sich nicht zeigt, respektive gezeigt hat ? So fällt es in Dark City (ein Film) nur einem auf, dass niemals die Sonne sich zeigt, und er fragt einen Bekannten, wann er das letzte Mal die Sonne gesehen hat. Dieser dann auch spontan antwortet, oder antworten will, und dann in's Grübeln verfällt, weil er sich dann doch nicht so recht erinnern kann.

Vor etwa 6 Jahren hatte ich ein Gespräch mit einer russischstämmigen Zahnärztin aus Berlin, und wir hatten eine kleine Unterhaltung über die Geschichte mit dem LKW "auf" dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin. Sie hatte dann ihre mehr oder minder auf sehr wackeligen Füßen stehlende Meinung, letztlich bestehend aus den Schlagzeilen der Gazetten, Fernsehens oder Radio, halt voll durchprogrammiert. Da war ich aber schon an einem Punkt angelangt,  wo ich nicht mehr diskutierte, sondern ihr nur ihre Lebenssituation erklärte, dass sie nämlich in dieser Art und Weise, wie sie ihr leben lebt, Arbeit, Haushalt, Einkaufen, Freizeitaktivität und sonstige Unterhaltung letztlich zu Nichts kommt, d.h. gar keine Zeit da ist, irgendwelchen Dingen auch nur ein wenig tiefer auf den Grund zu gehen.

Lange Rede kurzer Sinn, es kann auch gut sein, wenn man dauernd irgendwie eingespannt ist, man bekommt einfach nicht mit, dass es im Grunde dauernd dunkel ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klar, das ist nur das Oberflächlichste,  ganz zu Schweigen von der Erkenntnis größerer Zusammenhänge und überhaupt philosophischen Gedankengängen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein weiterer Vorteil, wenn man irgendwie dauernd eingespannt ist - die Wahrscheinlichkeiten sind geringer, dass einem "die Decke auf den Kopf fällt", oder man sich halt "langweilt", wiewohl:

 

 

 

wer sich nicht langweilt, ist auf dem falschen Weg

ram dass

 

 

 

Übersetzt mit Deepl, was google auf die Schnelle ausspuckt zu "ram dass und boredom (Langeweile)":

ram Dass sah Langeweile als einen entscheidenden spirituellen Wegweiser, der darauf hinweist, dass man „auf dem falschen Weg“ ist, wenn man sie ständig vermeidet, denn sie signalisiert eine Sehnsucht nach tieferer innerer Wahrheit, Präsenz und „Einheit“ jenseits bloßer Erfahrungen. Wahres spirituelles Wachstum bedeutet, in dieser stillen Leere zu ruhen, in dieser Stille „Zuhause“ zu finden, anstatt verzweifelt nach Ablenkung oder äußeren Lösungen zu suchen, was eine tief sitzende Sehnsucht nach dem wahren Selbst offenbart.


ram dass' Sichtweise auf Langeweile:


Ein Aufruf, tiefer zu gehen: Langeweile ist nichts, vor dem man fliehen sollte; sie ist ein Signal dafür, dass Ihre üblichen Aktivitäten und Ablenkungen nicht erfüllend sind, und weist auf ein tieferes Bedürfnis nach spiritueller Substanz hin.
Der „falsche Weg”: Du bist auf dem „falschen Weg”, wenn du jeden Moment ausfüllst, um diese innere Stille zu vermeiden, und dich in einem Kreislauf von „immer mehr” verfängst, anstatt innere Klarheit zu entdecken.
Sehnsucht nach „Einheit”: Seine Unruhe rührte von einem unbewussten Bewusstsein her, weit von „Zuhause” entfernt zu sein – diesem tieferen, vereinten Selbst (Einheit/Soheit) – und Langeweile ist das Gefühl, das entsteht, wenn wir von unserer wahren Natur getrennt sind.
In der Leere ruhen: Das Ziel ist es, Frieden mit der Langeweile zu schließen, mit dem „Nichts passiert“ zu sitzen und Freude am bloßen Sein zu finden, indem man diesen ruhigen Raum zwischen den Gedanken entdeckt.

 

Die Erwerbsarbeit dennoch, dazu mit Kind Kegel, "Freizeitaktivitäten" und Unterhaltung kann angesehen werden als ein unbewusstes Yoga mit etwas Abwechslung. Denn ohne Zweifel sind Beständigkeit, Ausdauer (Hartnäckigkeit), das stete Überdenken der eigenen Position, das Aus- und Unterhandeln im Kreise der Familie, Umgehen mit zahlreichen Widrigkeiten innerhalb der Familie, der Arbeit nichts Geringes - gerade wenn man bedenkt, dass es (das Yoga) beginnt, wenn man die Augen aufmacht, und erst endet, wenn man nach einem mehr oder minder hartem Tag wieder einschläft. So wird zwar "Arbeit" und "Familie" auch innerhalb dieser Simulation hier benötigt, um Plausibilität für die Fortexistenz des Spieles zu liefern, doch nach meinem Dafürhalten ist der "Yoga-Anteil" von Arbeit und Familie der Wesentliche.  Jahrzehnte der Hartnäckigkeit und Disziplin, auch nicht wirklich etwas anderes, jedenfalls im Äußerlichen, als es harte spirituelle Schulen in Tempeln etwa mit sich bringen (im Äußerlichen. Ob du nun täglich Trommeln drehst, und auch sonst einen strukturierten Tag hast, oder eben Arbeit und Familie, das bleibt sich dann fast gleich. Tempelleben soft sozusagen. Und ganz unvermerkt.

 

Wenn also die "menschheit" spirituell wachsen sollte, müsste das einher gehen mit einer geringeren durchschnittliches Ausfüllung des  klassischen (und vielleicht überbordenden) Schemas von eben Erwerbsarbeit und Familie, respektive der Möglichkeit von Ablenkung und Zerstreuung. Wobei sich hier aber dann die Frage nach der Henne und dem Ei stellt.  Ein Ideal, wenn nicht DAS Ideal einer vollkommenen Lebensführung überhaupt (in dieser ! wirklichkeit) stellt ja lahiri mahasaya dar. Als er mit babaji gehen wollte, meinte dieser nur: "nein, du musst hier bleiben, als lebendiges Beispiel, dass man zur vollkommenen Realisation kommen kann, auch mit Kind Kegel, Familie und einer stinklangweiligen Arbeit" (etwas paraphrasiert).

 

 

 

 

 

 

 

 

Salopp gesagt, lahiri hatte mit seiner frau die kinder in die Welt gesetzt, diese Aufgabe war erfüllt, und er seiner frau dann verstehen ließ, dass es ab jetzt (logischerweise)  mit "Sex" vorbei ist. Doch er, wie es sich für "Familie" gehört, für alle sorgte, als Angestellter bei der indisch-englischen Bahn. Sieht man das Ganze unter der Videogame-Perspektive, gibt es eine (Mindest-) Punktzahl, ab welcher das Aufgabengebiet "Familie" zureichend erfüllt ist, und lahiri hat nicht einen Punkt mehr erarbeitet, als eben nötig war. Weil die gewonnene Zeit (indem er nichts Überflüssiges tat) ließ sich natürlich woanders viel besser nutzen. Hier scheint auch ganz klar das Effizienzprinzip dieser wirklichkeit durch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


02.01.2026 n. Chr.  07.51 Uhr

Holla, der letzte Traum hatte mich ordentlich am Wickel, einmal alles, also so die verschieden(st)en Aspekte des lebens, und alle ein wenig "mitnehmend", d.h. gespickt mit Gefühlen. So fand ich mich wieder, einen Fahrradladen übernommen zu haben, und einer der ersten Kunden brachte sein Fahrrad, und frug mich, ob ich denn morgen gegen 17 Uhr da sei. Da wurde mir klar, dass mit solch einem Laden ja auch eine "Anwesenheitspflicht" daher geht, und ich begann mich da bereits zu fragen, was ich da gerade mache, und ob ich verrückt geworden bin mir sowas aufzuhalsen.  Dann waren im Traum noch Beziehungsgeschichten mit eingeflochten, und noch weit mehr. Als ich dann endlich wach war, blieb eine Stimmung zurück, welche irgendwie zwischen wehmüthig und erleichtert hin und her pendelte.

Draußen fetzt der Wind ordentlich, wie schon gestern, doch mit Glück sehe ich gleich noch ein wenig Sonne, dahinten, wo sie sich zeigen müsste, ist noch ein unbewölktes Fleckchen zu sehen

 

 

 

 

 

 

Für die Verhältnisse draußen noch relativ entspannte 7,7°C in der Bude.  Doch bei den Aussichten für das Wetter werde ich mich demnächst buchstäblich "warm anziehen" müssen, denn voraussichtlich bleibt es des Nachts tief in den Minusgraden, und kommt für eine Weile auch am Tage nicht über die 0°C Schwelle hinweg. Mit "Glück" sehe ich dann hier oben die 5°C vor dem Komma. Aber ich denke dann desöfteren auch an die Eskimos, die kommen mit noch ganz anderen Bedingungen klar, also nicht jammern.

Achso, vergessen

 

 

ein gesundes neues Jahr wünsche ich allen, und dass ein jeder in diesem Jahr gott noch ein Stückchen näher kommt,
als er oder sie -  technisch  gesehen -  ohnehin schon mit jeder Sekunde heran rückt.

 

 

 

Das notorische Jahr 2025 ist vorbei gegangen, ohne dass sich die Deagel-Vorausschau erfüllt hat, doch vielleicht haben wir ja Glück, und erleben dieses Jahr nicht die Leier des ewig desselben wie bereits die letzen 40 oder 50 Jahre ? Klar, viele wünschen sich, dass es so weiter geht, wie bisher, zwar noch wieder ein wenig stressiger, einengender, beklemmender, und jeder kalkuliert halt, dass er das letzte Schwein ist, was zur Schlachtbank geführt wird. "Hauptsache ich (und meine Familie) kommen noch durch", so der Tenor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und da nehme ich gerne Anleihen bei der Theorie von tom (campbell), dass wirklichkeit immer so eingerichtet ist, wie die kollektive Qualität der Bewusstheit der Teilnehmer hier im online Game. Doch die kollektive Qualität lässt arg zu wünschen übrig, an vorderster Stelle steht nämlich die Sucht nach Bequemlichkeit, dicht gefolgt vom Eigennutz, dem niedrigen Handelsgeist (kant), der Weichlichkeit, Weinerlichkeit und nicht zuletzt dem Materialismus. Also summa summarum, äußerst unkontemplativ. Doch das ist - kollektiv gesehen - was die menschen wollen, leben, erleben wollen. Und da ghott einen guten Sinn für Humor hat, welcher von hier gesehen uns manchmal "schräg" vorkommt, lässt er es einfachj laufen, damit wir leben und erleben dürfen, worin solch eine Geisteshaltung mündet. Nennt man:

 

 

 

Lektion

 

 

Sollte ich bei den menschen kollektiv den gegenteiligen Trend feststellten, also hin zur Selbst-Konfrontation, Resolutheit, Preisgabe des Bequemen für Ideale, welche nicht in der Materie verankert sind (und so weiter), dann würde ich tom beipflichten, dass wir in eine kontemplativere Zukunft uns hinein bewegen, egal, wie lange sich das nun auch hinziehen mag. Doch das sehe ich eben nicht, und so sich gott wohl sagt: "lass' sie doch machen, sie werden schon sehen, wo das mündet".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles ist perfekt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


10.02.2026 n. Chr.  08.23 Uhr


Satte 7,7°C in der Bude, endlich mal wieder an einem stück durchgepennt, und heute soll sich sogar die Sonne zeigen ! Nach welch langer Zeit, ich habe schon beinahe vergessen, wann ich das letzte Mal die Sonne gesehen habe.

Einer mag sein leben zubringen von der Welt übersehen, arm, unattraktiv, von Schmerzen gepeinigt krank und unglücklich, ein anderer reich, attraktiv, geliebt, berühmt, glücklich, zufrieden und gesund, doch für beide läuft das leben gleichermaßen perfekt ab. Zugegeben, das sind so die (überwiegend materialistischen) Extreme, doch nach doch recht langer und hoffentlich gründlicher Durchleuchtung der ganzen Geschichte hier komme ich erstmal zu diesem Ergebnis (dass beide leben gleichermaßen perfekt laufen). Dahinter, also hinter diesem (vorläufigen ?) Ergebnis steckt natürlich ein ganzer Rattenschwanz von Schlussfolgerungen, empirischen Beobachtungen, respektive Erkenntnissen, nebst deren Implikationen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der eigentliche, finale "Startschuss" der Herleitung zu diesem Ergebnis findet sich in etwa ab 2017 auf dieser Webseite, letztendlich beginnend mit dem Doppelspaltexperiment (DSE), welches bei jedem selbst zu denken fähigen Kopf zu einem Paradigmenwechsel hinsichtlich der natur von wirklichkeit führen muß.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich, wenn ich mich Nachts vor Zahnschmerzen wach liegend im Bett drehe und wende, bin ich genau so am Pöbeln und "Fluchen" wie die Meisten auch, "was soll das ?", "was soll das denn jetzt für einen Sinn haben ?" , doch irgendwann sind dann auch die Schmerzen wieder weg, oder man hat sich mit ihnen arrangiert, und jetzt kommt's:

 

 

 

niemand wird für ewig in einem auch nur irgendwie geartetem Zustand verharren müssen

 

 


Das ist die gute Botschaft für uns alle. Für alle gilt, eines (schönen) Tages ist die Geschichte hier für jeden auch wieder vorbei. Kein Schmerzen, kein Trauerzustand, keine Angst oder Depression wird ewig währen. Für niemanden. Das ist die gute Botschaft.

 

 

 

 

 

"Heute werde ich aus dem Zentralgefängnis entlassen."

maharaj ji freudig in die Hände klatschend vor seinem mahasamadhi

 

 

 

 

 

Eben diese (vorläufige ?) Erkenntnis ist vielleicht auch mit ein Grund, warum ich hier weniger schreibe in letzter Zeit. Klar, das Trübtassenwetter ist das eine, warum überhaupt früh aufstehen, doch das andere ist eben auch, ist noch viel zu sagen ?

Meiner Einschätzung nach wird es sich im leben (des Einzelnen) nicht wirklich erschließen, warum es hier auf der Bühne es für sie oder ihn gerade so oder so lief, er diese oder jener zu sein hatte, also dieser spezifische Charakter (Individuum). Da hatte ich aber unter "wirklichkeit als Arbeitsplatz" und "Individualität als Arbeitsplatz" schon viel darüber spekuliert, vor geraumer Zeit,

 

 

 

VR: eine Zusammenfassung
wirklichkeit und Individualität als Arbeitsplatz
 

 

 

 

 

doch letztendlich kommt die Rechnung erst zum Schluss. So weiß ich jetzt nicht, ob es bruce greyson war, welcher meinte, dass unser gesamtes leben aus 2 Teilen besteht. Der erste Teil ist das, was wir halt als ganz normales leben bis zum "Tod" auffassen, doch dann beginnt eben Teil 2, nachdem Teil 1 abgeschlossen ist, und nun schaut man sich an, oder erlebt man dieses leben (Teil1) aus der Perspektive des jeweilig anderen (mit welchem man in Teil1 zu tun hatte). Also erlebt es als Ehefrau, Ehemann, Kind, Tochter, Sohn, Onkel, Freund, Feind, Partner, Haustier ... was weiß ich. Man erlebt "sich" aus der Perspektive des jeweilig "Anderen".

 

 

 

Das ist dann: Teil 2

 

 

 

Das ist dann natürlich "brutal", was dort in Teil 2 dann an Einsichten zusammen kommt. Und erst mit Abschluß von diesem Teil ist dann die ganze Geschichte erst vorbei (mit diesem Avatar/Spielfigur).

 

 

 

Ah, ja, ich sehe, hieran ... daran ist noch ordentlich zu arbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

Als ich vor einem Bild von maharaj ji sitzend mich "beschwerte", dass mein leben so eine Art "wobbeln" (im Videogame) gerade ist, oder sich anfühlt, also wenn die Spielfigur einfach nichts zu machen scheint, da kam dann als "Antwort" oder halt erster Gedanke zurück, "das wirst du schon sehen, wozu das gut war". "Ja gut", dachte ich mir, "dann wobbel ich einfach weiter". Das Ganze, um nur vielleicht auszudrücken, dass es wohl müßig ist, darüber sich den virtuellen Kopf zu zerbrechen, warum leben grad oder überhaupt so ist, wie es ist. Im Großen wie im Kleinen. Das wird man dann schon sehen, spätestens in Teil 2.