Die Sprache und Aufbau von: wirklichkeit
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Wenn "Kausalität" als Sprache dieser wirklichkeit ausscheidet.
Ein Versuch der Näherung
| "Wir können die Gegenwart in allen Bestimmungsstücken prinzipiell nicht kennen lernen. Deshalb ist alles Wahrnehmen eine Auswahl aus einer Fülle von Möglichkeiten und eine Beschränkung des zukünftig Möglichen. Da nun der statistische Charakter der Quantentheorie so eng an die Ungenauigkeit aller Wahrnehmung geknüpft ist, könnte man zu der Vermutung verleitet werden, daß sich hinter der wahrgenommenen statistischen Welt noch eine „wirkliche“ Welt verberge, in der das Kausalgesetz gilt. Aber solche Spekulationen scheinen uns, das betonen wir ausdrücklich, unfruchtbar und sinnlos. Die Physik soll nur den Zusammenhang der Wahrnehmungen formal beschreiben. Vielmehr kann man den wahren Sachverhalt viel besser so charakterisieren: Weil alle Experimente den Gesetzen der Quantenmechanik . . . unterworfen sind, so wird durch die Quantenmechanik die Ungültigkeit des Kausalgesetzes definitiv festgestellt." werner heisenberg, W. Zit in Byrne 2012, S. 113.
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Der allerbeste Vortrag von tom, welchen ich kenne, hinsichtlich "einmal alles in eine Nussschale gepackt" - jetzt endlich auf Deutsch ! Bevor ihr also irgendwas zu lesen anfangt, hört diesen Vortrag zu aller Erst. Denn er erleichtert das Verständnis einer auf information beruhenden wirklichkeit enorm. Versprochen !
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05.01.2026 n. Chr. 08.24 Uhr
6,7°C in der Bude, aber das war ja abzusehen, nur jetzt schnell den
Brennnesseltee heiß bekommen, dann sieht es schon wieder ganz anders aus.
Vorgestern Nacht viel wach gelegen, und darüber nachgedacht, wie sich das
Lebensalter eines jeden ergibt, also wodurch es im Wesentlichen bestimmt ist.
Und ich kam wieder zu demselben Schluss, die jeweilige Lebensspanne muß damit
zusammenhängen, dass einigermaßen erfüllt ist, was du dir vorgenommen hast (als
iuoc/seele). Was das Ego, die oberflächliche Bewusstheit einem vorspinnt, "ich
will doch noch dies, ich will doch noch das, es darf noch nicht vorbei sein",
hat damit garnichts zu tun. Was die zu Grunde liegende Lehre, also was de facto
zu lernen galt in diesem Durchgang, bleibt wohl den Allermeisten verborgen.
Daher sie eben nicht mitbekommen, dass das, worum es dieses Mal ging, jetzt
erledigt ist, und sie noch 1000 Gründe finden, doch noch ein paar Monate, Jahre
oder gar Jahrzehnte dranhängen zu wollen, oder zu dürfen.
Das wiederum passt zu den Aussagen von denjenigen, welche sich
"vorgeburtlich" noch erinnern dürfen, wie sie ihr leben - wie auf dem Reißbrett
- sich zusammengestellt haben, aber auch zu demjenigen, was etwa ein bruno
gröning, ramana maharshi, maharaj ji und noch viele andere, echte "Größen" von
sich gegeben haben, dass einfach die Sekunde, in welcher du die Theaterbühne
wieder verlässt, schon bei der Geburt fest steht. Auch (Dr.)
rashid buttar meinte
mal, dass es zwar möglich sei, dass er jemanden von Krebs heile, doch dann wird
der Patient halt 3 Monate später vom Auto überfahren. Man kann nicht
ändern, was nicht zu ändern ist.
Und warum sollte man es ändern ? Nach
bettina suvi rode
hat jeder es sich als "Exit-Strategie" (ihre O-Worte) so zurecht gelegt, es muss
ja schließlich alles seine Plausibilität und Konsistent behalten, also - warum
sollte man es abändern ? Wir können davon ausgehen, dass wir in dem Zustand, in
welchem wir uns finden, wenn wir das leben durchplanen, um tausende Male (um
eine Zahl zu nennen) weiser und wissender als in diesem jetzigen Zustande sind.
Ein wenig veranlasst wurden die Gedanken darüber, warum das leben so lange ist, wie es ist (und eben nicht kürzer oder länger) auch durch die Erzählungen von krishna das, welche er öfter bringt, nämlich seine Begegnungen mit Yogis, welche 180 oder gar 240 Jahre alt sind, welches aber anscheinend mit einem Körper nicht möglich ist, deswegen der eine im zweiten, der andere bereits im dritten Körper sich befand. Da gibt es sogar ein Buch darüber, wie das geht, hat krishna das erwähnt.
Vielleicht findet es jemand als PDF ?
https://www.etsy.com/de/listing/1729177371/rare-first-edition-maharaj-a-biography
Gerade gefunden, zum Herunterladen -->
HIER
Auch als Nachdruck erhältlich -->
HIER
Und eben das gab mir zum Anlass, nochmals darüber nachzudenken, warum man eben so alt wird, wie man wird. Das ist eben alles kein Zufall, und wenn man dann 180 oder gar 280 Jahre alt wird, dann muss das damit zu tun haben, dass es schneller halt nicht zu lernen war, was es zu lernen galt. Nur muß es etwas wirklich super-subtiles sein, was es zu lernen gilt, wenn man so dermaßen alt wird, oder besser: werden muss.
Gerade gefunden, da gibt es auch etwas auf Deutsch !
Erhältlich noch in mehreren (online) Buchhandlungen
Auch hatte ich mir, als ich wach lag, über diese "Verjüngungskur" Gedanken gemacht (krishna das erzählt schon einiges darüber, "well, that's complicated"), doch mein Resümee war, dass es sich dabei - selbst für den Yogi !! - um eine Plausibilitätsgeschichte handeln muß. Also selbst für den Yogi muß es noch halbwegs "physisch" erscheinen, dass er dieses oder jenes erreicht. Das "Spiel" sozusagen macht auch dem Yogi noch etwas vor. So erreichst du nicht dieses oder jenes, weil du dich so oder so ernährst oder eine spezielle, komplexe, sehr schwierig einzuhaltende spirituelle Übung in der Lage bist, durchzuhalten. Niemand macht oder erreicht hier irgendwas. Niemand. Denn wirklichkeit geschieht faktisch "in other" (edward fredkin), nicht hier.
Es ist alles Gnade, aber wir sollten so tun, als sei es nicht so.
siddhi ma/maharaj ji


31.01.2026 n. Chr. 08.35 Uhr
6,8°C im Moment hier oben, es wird aber noch ein wenig sportlicher werden in den nächsten Tagen .
Da ist der heiße Brennnesseltee natürlich der beste Freund. Ansonsten grübele ich viel über den "technisch-formalen" Aufbau von wirklichkeit - nach wie vor. Wenn man es genau nimmt, verwandelt sich das "Materiale", also, was wir so "Welt" inklusive des "eigenen Körpers" nennen, und zwar verwandelt es sich auch in etwas bloß Formales, zerrinnt uns zwischen den Fingern. Was bleibt ? Ja genau, da bleibt dann erstmal scheinbar nichts mehr, nicht mal mehr das leere Holodeck, also muß man sich neu besinnen, und kommt dann eventuell darauf, dass es die Beziehung zwischen diesen flüchtigen Formen ist, welche das Eigentliche, Substantielle, "Materielle" ausmacht. Dort, wo sozusagen die "Bedeutung" entsteht. Wie du mit deinem Partner umgehst, deinem Nachbarn, ja selbst mit dir, hier geraten wir dann in's Substantielle, Bedeutsame. So glaube ich, dass auch hans peter dürr es ähnlich ausgedrückt hat.
Das Echte sind dann unsere Beziehungen, das "Wie" des Umgehens, welches das Bedeutsame aufspannt. Etwas uns gänzlich Unsichtbares, nicht Greifbares wäre dann das Eigentliche, "Materiale", während die uns so solide vorkommende, buntscheckige "Welt" sicht enttarnt als eine Illusion, allerdings eine notwendige Illusion, denn ohne diese das Bedeutsame sich nicht in dieser Art und wohl auch Effizienz, ergeben könnte. Fasst man wirklichkeit so auf, erklärt sich gleich enorm vieles, vor allem und zuerst, "warum überhaupt die ganze Veranstaltung hier". Es benötigt nämlich die Getrenntheit, um überhaupt in eine Beziehung zu irgendwas eintreten zu können. Und dann erst beginnt es, "wie gehe ich mit dem Anderen um", dem scheinbaren Nicht-Ich. Und an dieser Stelle vielleicht die Qualität der iuoc (tom), respektive der so genannten seele zum Vorschein kommt. Allerdings es aber auch sein kann, dass es "von innen" erlebt werden soll, wie sich eine seele von hoher bis eben hin von sehr niedriger Qualität sich "von innen" anfühlt. Diese beiden Konzepte stehen sich für mich (noch ?) unvereinbar gegenüber. Weil bei ersterem der freie Wille mehr hier, bei letzterem mehr "bevor hier" verortet ist.
Allerdings bin ich immerhin soweit gedrungen, dass unsere Einschätzungen, Bewertungen, Beurteilungen von allem Möglichen, also zu allem, was so geschieht im leben eines menschen, einen Freiheitsgrad haben müssen. Wenigstens potentiell (der Möglichkeit nach). Das finden wir nicht nur bei tom, sondern in vielen guten Lehrern und Lehrern wieder, entscheidend ist nicht, was ist, sondern, wie man damit umgeht, was ist. Wenn man auch hier vollkommen indoktriniert ist, ist man tatsächlich nicht einmal in der Lage, überhaupt irgendwie noch etwas "eigenes" zu empfinden, man gliche dann einem Roboter.
Hier könnte man dann auch das "alte seele-junge seele" Konzept mit einordnen, jedenfalls teilweise. Naturgemäß lässt man sich um so leichter indoktrinieren ("hier geht's lang", "hier gibt es nichts zu sehen"), je weniger man das ganze Spiel überhaupt kennt. Der naive Player ist also nicht dumm, er hat nur noch nicht so oft Teil genommen an diesem online Game. An anderen vielleicht viel mehr, nur dieses ist halt noch relativ neu für ihn, den Player. Die hier herrschende Indoktrination ist ja dergestalt, dass du nur dich als echt (und nicht einmal mehr Familie), und alle, alles andere als bloßes Phantom wahrnehmen sollst. Was hier also systemisch versucht wird, ist den Player in's "Ego" zu treiben, und genau an dieser Stelle offenbart sich dann, wer moralische Widerstandskraft hat, und in welchem Umfange. Hier sind wir dann wieder bei der "Gegenstromanlage", respektive der Materialprüfanstalt. Auch kollektiv.
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"Achtung, die einer vor dem andern verdient, streiten; das ästhetische Urtheil entscheidet für den letztern. Selbst der Krieg, wenn er mit Ordnung und Heiligachtung der bürgerlichen Rechte geführt wird, hat etwas Erhabenes an sich und macht zugleich die Denkungsart des Volks, welches ihn auf diese Art führt, nur um desto erhabener, je mehreren Gefahren es ausgesetzt war und sich muthig darunter hat behaupten können: da hingegen ein langer Frieden den bloßen Handelsgeist, mit ihm aber den niedrigen Eigennutz, Feigheit und Weichlichkeit herrschend zu machen und die Denkungsart des Volks zu erniedrigen pflegt.
AA V, Kritik der
Urtheilskraft ... , Seite 263 (LINK)
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Das macht auch Sinn, dass dem Player genau das Gegenteil weiß gemacht wird, von demjenigen, worum es dann am Ende wirklich geht, denn wie sonst ließe der moralische Kern, welcher größer oder kleiner sein, von höherer oder geringerer Qualität sein mag, ansonsten freilegen ? Wie sonst auch ließe er sich testen, prüfen und könnte schließlich reifen, wachsen ? Unsere Beziehung zu letztlich allem, dem Ganzen ...
10.02.2026 n. Chr. 08.23 Uhr

Satte 7,7°C in der Bude, endlich mal wieder an einem stück
durchgepennt, und heute soll sich sogar die Sonne zeigen ! Nach welch langer
Zeit, ich habe schon beinahe vergessen, wann ich das letzte Mal die Sonne
gesehen habe.
Einer mag sein leben zubringen von der Welt übersehen, arm, unattraktiv, von
Schmerzen gepeinigt krank, deprimiert und unglücklich, ein anderer reich,
attraktiv, geliebt, berühmt, glücklich, zufrieden und gesund, doch für beide
läuft das leben gleichermaßen perfekt ab. Zugegeben, das sind so die
(überwiegend materialistischen) Extreme, doch nach doch recht langer und
hoffentlich gründlicher Durchleuchtung der ganzen Geschichte hier komme ich
erstmal zu diesem Ergebnis (dass beide leben gleichermaßen perfekt laufen).
Dahinter, also hinter diesem (vorläufigen ?) Ergebnis steckt natürlich ein
ganzer Rattenschwanz von Schlussfolgerungen, empirischen Beobachtungen,
respektive Erkenntnissen, nebst deren Implikationen.

Der eigentliche, finale "Startschuss" der Herleitung zu diesem Ergebnis findet sich in etwa ab 2017 auf dieser Webseite, letztendlich beginnend mit dem Doppelspaltexperiment (DSE), welches bei jedem selbst zu denken fähigen Kopf zu einem Paradigmenwechsel hinsichtlich der natur von wirklichkeit führen muß.

Natürlich, wenn ich mich Nachts vor Zahnschmerzen wach liegend im Bett drehe und wende, bin ich genau so am Pöbeln und "Fluchen" wie die Meisten auch, "was soll das ?", "was soll das denn jetzt für einen Sinn haben ?" , doch irgendwann sind dann auch die Schmerzen wieder weg, oder man hat sich mit ihnen arrangiert, und jetzt kommt's:
niemand wird für ewig in einem auch nur irgendwie geartetem Zustand verharren müssen.
Das ist die gute Botschaft für uns alle. Für alle gilt, eines (schönen) Tages
ist die Geschichte hier für jeden auch wieder vorbei. Kein Schmerzen, kein
Trauerzustand, keine Angst oder Depression wird ewig währen. Für niemanden. Das
ist die gute Botschaft.
"Heute werde ich aus dem Zentralgefängnis entlassen."
maharaj ji freudig in die Hände klatschend vor seinem mahasamadhi
Eben diese (vorläufige ?) Erkenntnis ist vielleicht auch mit ein
Grund, warum ich hier weniger schreibe in letzter Zeit. Klar, das
Trübtassenwetter ist das eine, warum überhaupt früh aufstehen, doch das andere
ist eben auch, ist noch viel zu sagen ?
Meiner Einschätzung nach wird es sich im leben (des Einzelnen) nicht wirklich
erschließen, warum es hier auf der Bühne es für sie oder ihn gerade so oder so
lief, er diese oder jener zu sein hatte, also dieser spezifische Charakter
(Individuum). Da hatte ich aber unter "wirklichkeit als Arbeitsplatz" und
"Individualität als Arbeitsplatz" schon viel darüber spekuliert, vor geraumer
Zeit,
VR: eine
Zusammenfassung
wirklichkeit und Individualität als Arbeitsplatz
doch letztendlich kommt die Rechnung erst zum Schluss. So weiß ich jetzt nicht, ob es bruce greyson war, welcher meinte, dass unser gesamtes leben aus 2 Teilen besteht. Der erste Teil ist das, was wir halt als ganz normales leben bis zum "Tod" auffassen, doch dann beginnt eben Teil 2, nachdem Teil 1 abgeschlossen ist, und nun schaut man sich an, oder erlebt man dieses leben (Teil1) aus der Perspektive des jeweilig anderen (mit welchem man in Teil1 zu tun hatte). Also erlebt es als Ehefrau, Ehemann, Kind, Tochter, Sohn, Onkel, Freund, Feind, Partner, Haustier ... was weiß ich. Man erlebt "sich" aus der Perspektive des jeweilig "Anderen".
Das ist dann: Teil 2
Das ist dann natürlich "brutal", was dort in Teil 2 dann an Einsichten zusammen kommt. Und erst mit Abschluß von diesem Teil ist dann die ganze Geschichte erst vorbei (mit diesem Avatar/Spielfigur).
Ah, ja, ich sehe, hieran ... daran ist noch ordentlich zu arbeiten.
Als ich vor einem Bild von maharaj ji sitzend mich "beschwerte", dass mein leben so eine Art "wobbeln" (im Videogame) gerade ist, oder sich anfühlt, also wenn die Spielfigur einfach nichts zu machen scheint, da kam dann als "Antwort" oder halt erster Gedanke zurück, "das wirst du schon sehen, wozu das gut war". "Ja gut", dachte ich mir, "dann wobbel ich einfach weiter". Das Ganze, um nur vielleicht auszudrücken, dass es wohl müßig ist, darüber sich den virtuellen Kopf zu zerbrechen, warum leben grad oder überhaupt so ist, wie es ist. Im Großen wie im Kleinen. Das wird man dann schon sehen, spätestens in Teil 2.

