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Es ist wichtig, einzusehen, daß wir in der heutigen Physik nicht wissen, was Energie ist.“

 richard feynman - Physiker und Nobelpreisträger
 


Macht die Kranken gesund, reinigt die Aussätzigen, weckt die Toten auf, treibt die Teufel aus.

 Umsonst habt ihr's empfangen, umsonst gebt es auch.

matthaeus 10/8

 

"Wer von der Quantenmechanik nicht zutiefst geschockt ist, der hat sie nicht verstanden"

niels bohr - Physiker und Nobelpreisträger
 

 

 


 

"Der Intellekt, der Geist, ist wie ein Fallschirm - er kann erst dann funktionieren, wenn er völlig offen ist"

jordan maxwell

 

Matrixwissen smarticular Tom Campbell dieter hassler (Reinkarnation) Frequenzen zur Heilung  tom campbell Deutsch (+hier) ram dass (neem karoli baba) neem karoli baba auf Deutsch krishna das bruno gröning - Filme jetzt kostenlos

Die göttliche wirklichkeit, divine reality, Buch über neem karoli baba (Download)

 

 

 

 

 


21.02.2026 n. Chr.  08.36 Uhr

Es sieht jetzt erst einmal so aus, als ob das Frühjahr heute eingekehrt ist. Nachdem der Herbst eigentlich mehr dem Winter zuzurechnen war, wäre es eine Form des Ausgleichs, wenn dafür wenigstens das  Frühjahr etwas zeitiger käme. Da fällt mir ein, dass so langsam auch wieder daran gedacht werden muß, Tomaten vorzuziehen. Es geht jetzt nämlich "sackenschnell", dass wir Mai schreiben ...

 

Was werden wir in diesen Frühlingstagen tun, die jetzt rasch kommen? Heute früh war der Himmel grau, geht man aber jetzt zum Fenster, so ist man überrascht und lehnt die Wange an die Klinke des Fensters.

Unten sieht man das Licht der freilich schon sinkenden Sonne auf dem Gesicht des kindlichen Mädchens, das so geht und sich umschaut, und zugleich sieht man den Schatten des Mannes darauf, der hinter ihm rascher kommt.

Dann ist der Mann schon vorübergegangen und das Gesicht des Kindes ist ganz hell.

Zerstreutes Hinausschaun, franz kafka


20.02.2026 n. Chr.  08.39 Uhr

Noch -7°C draußen, aber satt Sonne. Eine Stimmung, die zum Kontemplieren einlädt, grad, da sich die Sonne die letzten 5 Monate ja rar gemacht hat.


19.02.2026 n. Chr.  08.09 Uhr

 

 

 

 

 

 


In seiner Autobiografie beschreibt Wheeler, wie er nacheinander von drei metaphysischen Ideen erfasst wurde: Alles ist Teilchen, alles ist Felder und schließlich, am Ende seiner Karriere, alles ist Information. Wheeler führte diese letzte Idee näher aus und schrieb: „Je mehr ich über das Geheimnis der Quantenphysik und unsere seltsame Fähigkeit, die Welt, in der wir leben, zu verstehen, nachgedacht habe, desto mehr sehe ich mögliche grundlegende Rollen für Logik und Information als Fundament der physikalischen Theorie.“

In his autobiography, Wheeler describes being successively in the grip of three metaphysical ideas: Everything Is Particles, Everything Is Fields, and then, at the end of his career, Everything Is Information. Elaborating on the last of these ideas, Wheeler wrote: “The more I have pondered the mystery of the quantum and our strange ability to comprehend this world in which we live, the more I see possible fundamental roles for logic and information as the bedrock of physical theory.”

*William Dembski*, “How Informational Realism Dissolves the Mind–Body Problem” at /Mind and Matter: Modern Dualism, Idealism and the Empirical Sciences

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Als ich meinen Dealer dann anrief, um an Drogen zu kommen, sagte er nur zu mir:
 "ich habe aufgehört [...] rufe mich nie wieder an"

Der Dealer, mit dem ich seit 10 Jahren jeden Tag telefoniert habe, der mir seit 10 Jahren das Heroin lieferte. Insgesamt kannte ich aber 10 Dealer, so klapperte ich einen nach dem anderen ab, doch alle hatten mit dem Dealen aufgehört - alle gleichzeitig ! So kam ich nicht an das Heroin heran, und dann begann der Entzug, der Albtraum, körperlich, geistig, spirituell ..."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Stunden bestimmt schon wach, viel auch über Details dieser NDE nachgedacht. Im Detail darüber, wie es eingefädelt wurde, dass sie mitten am Tag in einer 19 Millionen-"Einwohner"-Stadt (New York) in die U-Bahn steigt, und aber die Einzige ist, die sich in diesem Waggon befindet. Nach ein paar Stationen steigt dann nur ein weiterer Passagier ein, eine Art Geistlicher ein (soweit ich es herausgehört habe, Pfarrer ?), und setzt sich dann auch noch ihr gegenüber. Sie dann ihren Mut zusammen nimmt, und ihn fragt, ob er zu einem Treffen (geistliche Runde) geht, was er bejaht. Und sie noch nachsetzt, ob sie mitgehen darf. Und naja, ab da dann die Wendung so richtig beginnt. Die Story einer schwer drogenabhängigen Prostituierten, deren Eltern sich vor kurzem das Leben genommen haben mit einer Überdosis, gemeinsam.

Worüber ich allerdings nachgedacht habe, ist ein technischer Aspekt. Sie geht zur U-Bahn, und besteigt dort einen Waggon. In diesen Waggon wären statistisch zu 100% zu dieser Zeit mindestens 30 menschen gewesen, um mal eine Zahl zu nennen. Nimmt man die dazu, welche von relativ wahrscheinlich bis sehr unwahrscheinlich hätten diesen Waggon betreten können, kommen wir vielleicht auf 500 menschen. Damit nun betty allein in diesem Waggon sitzt, müssten somit 500 weiter "Playerlebenswege", was diesen kleinen Ausschnitt des Tages betrifft, so manipuliert werden, dass sie eben - mehr oder minder zufällig - alle nicht zu genau dieser Zeit sich an der U-Bahn Station befinden, oder doch einen anderen Waggon wählen. Das muß dann aber auch noch gelten für die nächsten paar Stationen, bis eben der Geistliche ihr Abteil betritt. Da kommt es dann zu dem Gespräch, und sie steigen aus, und gehen zu dem (geistlichen) Treffen.

Geht das Ganze aber auch, ohne nun noch 500 andere Lebenswege leicht manipulieren zu müssen, damit betty allein im Abteil sitzt ? Darüber dachte ich dann auch noch nach, und kam zu einer einfacheren Variante, nämlich dem "Einphasen" eines "single Player Games". Nämlich, betty steht auf, ihr Tag in NY beginnt, alles ist noch, wie üblich, multi Player Game. Hinter all den Figuren auf der Strasse, den Wegen etc. stecken Player. Wie bei den Sims. Noch als sie die 2te Ebene der U-Bahn betritt, ist es MPG (multi Player Game), doch als sie dann in die letzte, dritte Ebene die Rolltreppe nimmt, wird ein single Player Game "eingephast". Vor ihr niemand auf der Rolltreppe, und hinter ihr kommen auch keine weiteren. Dreht sie sich jetzt um, hochblickend die Rolltreppe, sähe sie schon nicht mehr das (Geschehen des) MPG, sondern das gehörte dann schon zum single Player Game. Und dann erst, als sie mit dem Geistlichen meinetwegen den Waggon verlässt, oder aus der U-Bahn heraus in das Treiben auf New Yorks Strassen eintaucht, taucht sie auch aus dem SPG in das MPG wieder ein. Das ist weniger Rechen/Renderingaufwand, als die erste Variante. Zudem man nicht eingreifen braucht in den Alltag anderer Player (freier Wille, wenn vorhanden).

An der Geschichte von betty goadagno ist noch viel mehr dran, klar, doch eben um dieses Detail habe ich mir viel Gedanken gemacht, auch noch, warum es so symbolisch gestaltet wurde, so absichtlich absolut unwahrscheinlich. Ach ja, und bei dem Treffen dann wird sie umarmt, und die Frau sagt zu ihr genau den Satz, welchen sie einmal in der NDE, und einmal in einer Art OBE gehört hat.


Wie schon vor ein paar Tagen geschrieben, ich habe das Gefühl ich sehe wirklichkeit noch lange nicht radikal genug aus der spielearchitektonischen, respektive idealistischen Perspektive ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


17.02.2026 n. Chr.  08.16 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

Experiment confirms quantum theory weirdness

 

 

 

 

 

 

 

"The atoms did not travel from A to B.
It was only when they were measured at the end of the journey
that their wave-like or particle-like behavior was brought into existence," he said.

 

Prof. tuscott, Australian National University, 27 Mai 2015 (link)

 

 

https://health.anu.edu.au/news-events/news/experiment-confirms-quantum-theory-weirdness

 

 

 

 

 

 

Prof. tuscott, Australian National University, 27 Mai 2015
"Experiment confirms quantum theory weirdness" (link)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch immer fast angenehme 7,2°C hier oben, trotz der Minusgrade. Jetzt heißt es noch ein paar Tage bei etwas ambitionierten Temperaturen auszuharren, bis es dann - mit etwas Glück - ein wenig wärmer wird, und auch bleibt.  Hier jetzt, das wollte ich schon lange mal bringen, eine Rückführung, in welcher ähnliches zu Tage kommt, wie es aaron green berichtet. Auch die Theodizee (wie kann es angehen, dass einem solch Übles widerfährt) wird hier angerissen, und auf praktische Weise erklärt. Und das: plausibel. Der Punkt ist, dass wir wirklichkeit und leben immer vom diesseitigen Standpunkt aus bewerten, beurteilen, und das ist es, was uns - meiner Einschätzung nach - die Widersprüchlichkeiten und Ungereimtheiten einbrockt. Von einer anderen Perspektive nämlich ist es recht logisch. Es geht um Punkte/Wachstum (der "seele"), und wie man das oder die einfährt, oder halt einfahren kann.

 

 

Das Leben ist doch nur ein Spiel.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie gestern schon geschrieben, mich beschleicht mehr und mehr das Gefühl, dass ich wirklichkeit und leben noch immer nicht radikal genug von der idealistischen, spielearchitektonischen Warte aus betrachte ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

maharaj ji, welcher sich auf einmal vom Bett erhob, und eben dieses zu krishna das sagte, um sich dann wieder hinzulegen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


16.02.2026 n. Chr.  08.16 Uhr

 

Mir gestern in den Sinn kam, dass ich wirklichkeit noch immer nicht radikal genug von der idealistischen (spielearchitektonischen) Warte aus betrachte ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun doch wieder 6,7°C in der Bude, allerdings einigermaßen ausgeschlafen und bei heißem Tee lässt es sich recht gut aushalten.  Draußen schneit es leicht bei -4°C, eine Schicht Puderzucker über den Dächern, Wegen, Autos. Naja, der Mai ist ja um die Ecke, und damit Weihnachten auch, die Stimmung da draußen passt also, fast. Hier ist aaron green nochmal, mit ein wenig mehr Details seiner Story, jedenfalls, soweit ich das noch in Erinnerung habe.

 

"Je hilfreicher du dich hier erwiesen hast,
desto mehr Wahlmöglichkeiten bestehen für den nächsten Durchgang"

aaron green

 

Was aaron hier von sich gibt, dürfte selbst vielen spirituell offenen menschen zu viel sein. "Woher will der denn das so im Detail wissen ?", sich viele fragen dürften. Doch für mich ist das sehr stimmig, vor allem aus spielarchitektonischer Perspektive. Hast du im Spiel gut Punkte gesammelt, muß das ja irgendeinen Effekt haben. Andernfalls es null Sinn machen würde, am "Wachstums-Simulator" Teil zu nehmen. Der Gewichtheber es niemals auch nur bis zur 50kg Hantel bringen würde, weil ja das üben mit der 10kg Hantel keinerlei Auswirkungen hätte. Keiner könnte irgendwie zum Meister irgendwann avancieren, da ja nichts einen weiter bringen würde. Daher das, was aaron da im Zitat aussagt, ich hier auch schon ein paar Mal, aber aus rein logischen Überlegungen heraus geäußert habe - es kann nicht anders sein, als dass dein Beitrag, welchen du geleistet hast innerhalb eines Durchganges, den Umfang deiner Wahlmöglichkeiten und demnach Spezifität für den nächsten Durchgang erhöht. Wie gesagt, man andernfalls ja zu garnichts gelangen würde. Da ist sie wieder, die Meta-Kategorie. Wie ich mit ~ 28 Jahren zu meinem damaligen besten freund sagte (im Grunde war das der Abschluss meines Philosophie-Studiums): "alles, was wir wahrnehmen, ist nicht echt, und was echt ist, können wir nicht wahrnehmen".  Ein  paar Wochen später sich dann noch in die Bewusstheit schob, ist, dass das, was echt ist, und was wir aber nicht (sinnlich) wahrnehmen können, also die "Meta-Kategorie" die Bedeutung ist. Sie ist in gewissen Sinne garnicht erfassbar, und ich würde Bedeutung vergleichen mit einem Buchungsprozess. Was eben auf unsere diversen Konten gebucht wird, während wir so oder so handeln, dieses oder jenes unserem Gegenüber sagen, etc. .

Also im Prinzip ist der Buchungsprozess das eigentlich Faktische, das, was dem ganzen Theater hier seine Relevanz, Sinnhaftigkeit und Solidität gibt. Nicht messbar, nicht von den Sinnen erfassbar, doch eben die Essenz der ganzen Geschichte hier darstellt. Bisher ich dafür "diesseitig" noch kein besseres Wort gefunden habe als eben: Bedeutung. Was ich damals als Meta-Kategorie bezeichnet habe, welche sozusagen über allem schwebt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So hat jemand, den ich kenne, auch sich öfter mit dem Hochgrad-Freimaurer unterhalten, welchen auch jan van helsing interviewt hat. Dieses Interview gab es für eine kurze Zeit auf YT zu sehen. So habe ich mir davon nur ein paar Minuten angehört, eben soweit, bis klar war, dass jedenfalls der Interviewte klar erkennen ließ, dass er wirklichkeit als eine (virtuelle) Lern- und Entwicklungsumgebung ansieht, als eine Art Spiel. Was dann auch mit sich bringt, dass hier alles nicht ganz so todernst zu nehmen ist, wie es sich anfühlt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und aaron hier auch Stellung bezieht auf die so genannte "Theodizee", also wie es angehen kann, dass dann jemand behindert zur Welt kommt, einen schweren Unfall erleidet, infolgedessen er beispielsweise arbeitslos wird, der Ehepartner ihn oder sie verlässt, auf der Straße lasndet und weiß gott nicht alles, was menschen noch so erleiden können. Das geht nur dann, wenn wir "auf der anderen Seite" WISSEN, dass es faktisch nicht weiter wild ist, auch solch einen Durchgang mal durchzuziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Manche aber auch sagen, dass es zu dolle ist ...

 

 

 

 

 

Doch eben - aus spielearchitektonischer Perspektive heraus ist alles sehr stimmig ! Auch die "Stations-Theorie" kommt hier zur Sprache, also, dass es Stationen gibt, durch welche wir "durch" müssen, und zwischen diesen eine "relative Freiheit" herrscht. Das könnte eben auch erklären, warum wir es mit dem Fassen des "freien Willens" so schwer haben - weil eben dieses ganze Feld ein Mischmasch sein könnte ...

 

 

 

Man Dies Unable to Breathe. What He Saw Will Blow Your Mind (NDE) | aaron green

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


15.02.2026 n. Chr.  08.16 Uhr

 

Spannend zu hören, viele Details rund um das leben und Wirken von bruno gröning ! Wenn ihr dann bis zu dem Hypnotiseur kommt, werdet ihr merken, was "Ärzte" doch für ein niederträchtiges Gesindel sein können. Nee, wo ich grad nochmal darüber nachdenke, es ist mehr als das, es ist echte, reine Bösartigkeit, die bruno dann zum Weinen gar brachte. Auch einer der Weizsäcker-Brüder war daran anscheinend beteiligt / Sozialismus in Reinkultur...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gestern hatte ich ja geschrieben darüber, wie maharaj ji die "großen spirituellen Fragen" nach etwas Karma, Samadhi  etc. "beantwortete", nämlich letztlich garnicht. Aus erster Hand, larry brilliant, und vorab raghu markus, wie maharaj ji zur Meditation stand.

 

 

 

 

"Das war die Art, wie er uns gelehrt hat.
Nicht etwa, macht dieses, lernt jenes, nichts von all dem"


raghu markus

 

 

 

 

 

 

"Alles an ihm hatte diese Art von Verspieltheit"

larry brilliant ("Doctor America")

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sonne zeigt sich ein wenig !
Jetzt wird nach einem Spiralschlauch für den Akkustaubsauger gesucht, der ist nämlich löchrig. Irgendwo im Videogame hier wird der hoffentlich auftreibbar sein ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


14.02.2026 n. Chr.  08.34 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Wir können die Gegenwart in allen Bestimmungsstücken prinzipiell nicht kennen lernen. Deshalb ist alles Wahrnehmen eine Auswahl aus einer Fülle von Möglichkeiten und eine Beschränkung des zukünftig Möglichen.

Da nun der statistische Charakter der Quantentheorie so eng an die Ungenauigkeit aller Wahrnehmung geknüpft ist, könnte man zu der Vermutung verleitet werden, daß sich hinter der wahrgenommenen statistischen Welt noch eine „wirkliche“ Welt verberge, in der das Kausalgesetz gilt. Aber solche Spekulationen scheinen uns, das betonen wir ausdrücklich, unfruchtbar und sinnlos.

Die Physik soll nur den Zusammenhang der Wahrnehmungen formal beschreiben.

Vielmehr kann man den wahren Sachverhalt viel besser so charakterisieren: Weil alle Experimente den Gesetzen der Quantenmechanik . . . unterworfen sind, so wird durch die Quantenmechanik die Ungültigkeit des Kausalgesetzes definitiv festgestellt."

 

heisenberg, w. Zit in byrne 2012, S. 113.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immerhin noch recht satte 8,9°C in der Bude, und seit 6 Uhr bestimmt schon wach. Am liebsten wäre ich wieder eingepennt, bei solch einem Trübtassenwetter, doch die Aussicht, sich dann gegen 22 Uhr auf die Falle freuen zu können (weil man einfach bettschwer ist), hat mich dann doch hoch getrieben.  Übrigens:

 

 

 

wenn jeder sich für hier unten nur die Rolle des durchweg guten menschen aussuchen würde,

der gesamte Laden mit seinen Lern- und Lehrinhalten würde nicht mehr funktionieren.

 

 

 

 

 

Jeder wäre ähnlich wie ein Heiliger. Keine Konflikte, Krisen, Kriege, ja selbst Krankheiten wären nahezu verschwunden, und "Heilung" würde mit Frequenzgeräten ala Enterprise von Statten gehen, wenn nicht gar noch weiter fortgeschritten sein, auf geistigem Wege. Was bliebe, wären noch Unfälle, doch aufgrund der Achtsamkeit eines jedem wären auch die drastisch reduziert. Zudem, wie geschrieben, fast alles schnell heilbar wäre. Echte Wissenschaft gäbe es, nicht das Surrogat, welches wir nur so nennen. Auch die natur, die Tier- und Pflanzenwelt würde im Gleichgewicht sein, weil wir sie würdigen und achten würden. Protz und Prunk gäbe es nicht, niemand hätte auch nur ein Interesse daran, etwa mehr zu benötigen, als er zur Erfüllung der allerwichtigsten Bedürfnisse wirklich braucht. Jede Beziehung wäre harmonisch und perfekt, jeder wäre mehr oder minder ein Asket, ohne es jedoch zu bemerken - da ja alle Asketen sind. Und alle glücklich, und alle zufrieden, und: immer.

Super.

Dann ist irgendwann das leben um, und man war die ganze Zeit glücklich und zufrieden, von einem Unfall oder auch Naturereignissen mal abgesehen. Hat man selbst an Letzteren nicht partizipieren müssen, ist dann das ganze leben durchweg nur glücklich und zufrieden verlaufen. Wie ein Junkie, der nie runter kommt von seinem Trip.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja.
Super.
Und wozu war dann das Ganze ? Was kam dabei rum ?

 

Also ich denke, man kann es spüren, wenn man sich solch ein "Setup" hier unten mal konsequent durchdenkt - es kommt wirklich nicht viel bei rum. Niemand hat was durchzumachen, niemand etwas auszuhalten, keiner müsste "auf der Hut" sein, und so weiter. Würdet ihr solch ein Videogame spielen wollen ?

 

 

"Jeder gute Film beginnt damit, dass etwas schief läuft.
Würdet ihr einen Film anschauen wollen,
in welchem immer alles zur Zufriedenheit des Hauptdarstellers ausfällt ?"

eckhart tolle

 

 

 

Natürlich sind solche Massenmord-Avancen, wie Kriege, oder  "Impfung" ("Grippe", "spanische "Grippe"", "Corona" etc.), Genozide wie im Sozialismus (üblich ?) oder in Gaza aktuell schon harter Tobak, und man wünschte sich, dass es nicht ganz so grausam hier vor sich gehen möge. Doch wer sind wir, dass wir darüber urteilen könnten, oder gar dürften ?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daher ich immer wieder zurück komme auf Nag Hammadi und das online Game, welches der (das ?) Äon sophia sich auf eigene Faust ausgedacht hat (ohne gott zu Rate zu ziehen), doch als er dann bemerkte, was sie sich ausgedacht hatte, als sozusagen Turbo Lern- und Entwicklungsumgebung, nur meinte: "du hast ein kosmisches Ungeheuer erschaffen" (yaldabaoth).

 

 

 

 

 

 

https://www.amazon.de/Nag-Hammadi-Deutsch-Studienausgabe-Berolinensis/dp/3110312344/

 

 

 

Bisher ist die von johannes beschriebene Gnosis (also wie diese wirklichkeit zu Stande gekommen ist) noch immer die plausibelste bisher. Sie deckt sich mit dem, was wir empirisch vorliegen haben, inklusive der Virtualität von wirklichkeit, und eben den doch recht effizienten Lern- und Lehrinhalten dieser "Entwicklungsumgebung für seelen". Die von mir so bezeichnete "Gegenstromanlage" paßt dort auch hinein. Nichts also, was wir hier faktisch vorfinden (inklusive den Implikationen des Doppelspaltexperimentes) widerspricht der in Nag Hammadi geschilderten Gnosis.  Vor allem ist der Ansatz informell, und eben nicht "physisch".

 

 

Jegliche "physische" "Erklärung" für die Entstehung dieser wirklichkeit
scheidet ja von vornherein als "Erklärung": aus.

Denn "physisch" ist hier: garnichts.

Nullkommagarnichts.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer eine bessere, d.h. stimmigere Gnosis (Zustandekommen dieser wirklichkeit) irgendwo gehört oder gelesen hat - immer her damit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


13.02.2026 n. Chr.  08.06 Uhr


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

neem karoli baba hat sich ja nie wirklich "intellektuell" zur Beschaffenheit des lebens, respektive wirklichkeit geäußert. So hat larry brilliant es mal formuliert, dass, wenn immer man maharaj ji ansprach auf die sozusagen "tiefen" Fragen des lebens, er zwar begann, sie zu beantworten, dann aber nach kurzer Zeit bereits, also bevor es in die Tiefe ging, irgendeinen Witz machte, lachte, und vom Thema wieder vom Tisch war.  Wer "windfall of grace"  oder "moved by grace" ein paar Mal gesehen hat, dem wird auffallen, dass gerade die engen, langjährigen Devotees von maharaj ji im Wesentlichen darin übereinstimmen, dass er kein "gewöhnlicher Heiliger" war.

"Ao, Kao, Jao" (आओ, खाओ, जाओ) – übersetzt als

"Komm, iss, geh" – ist ein zentraler Lehrsatz und die summarische Beschreibung des Ashram-Lebens, wie sie von neem karoli baba (bekannt als maharaj-ji) praktiziert wurde. Es steht symbolisch für seine einfache, direkte und absichtslose Art der spirituellen Unterweisung.

Wie es zuging:

  • Bedingungslose Annahme (Ao - Komm): maharaj-ji hieß jeden willkommen – unabhängig von Hintergrund, Glaube oder Status.

  • Seva und Prasad (Kao - Iss): Die Versorgung der Besucher mit Essen (Prasad) war zentral. Er sagte oft: "Essen ist Gott" und "Die Hungrigen zu füttern, ist wahre Verehrung". Es ging nicht nur um physische Nahrung, sondern um die Annahme göttlicher Gnade.

  • Anhaftungslosigkeit (Jao - Geh): Er forderte Menschen oft auf, zu gehen, sobald sie "gesättigt" waren. Dies diente dazu, emotionale Abhängigkeiten und Anhaftungen an den Guru oder den Ort zu verhindern. Er lehrte, dass wahre Bindung in der Liebe liegt, nicht im ständigen physischen Beisammensein.

  • "My Mantra is Jao" (Mein Mantra ist "Geh"): Viele Besucher reisten weit, nur um von ihm weggeschickt zu werden. Er erklärte dies mit: "Anhaftung wächst auf beiden Seiten".

  • Einfachheit: Dieser Satz unterstreicht seine Lehre, das Leben einfach zu gestalten, im Hier und Jetzt zu leben und Gott in allem zu sehen, ohne unnötiges Dogma.

 

 

 

"Wenn ich in seiner Nähe zu meditieren versuchte, hat er mich oft mit Äpfeln oder Bananen beworfen,
oder mit irgendwelchen Fragen herausgerissen, etwa, wieviel Geld ich in den USA verdiene"


ram dass

 

 

 

Gerade in "windfall of grace" oder "moved by grace" finden sich Aussagen von den langjährigen indischen Devotees, die ihn teilweise über ein Jahrzehnt auch bei seinen Reisen begleitet haben, welche das, was etwa krishna das oder ram dass von ihm berichten, noch erheblich erweitern. Hier aus dem Familienkreis von neem karoli baba eine Aussage aus seinem Heimatdorf, er ließ niemanden wissen, wer er war. Bis zum "Schluß", und da nahm maharaj ji immerhin über 70 Jahre schon am Stück teil, hatte seine Familie, das Dorf, keine Ahnung, wer oder was er war. 7 Jahre nacheinander wurde maharaj ji sogar zum "Headmaster" also zum Dorfvorsteher gewählt. Da gibt es eine schöne Story. Ein Devotee begleitet maharaj ji auf dem Weg zum Dorf, und der ist wie immer bekleidet mit seiner Decke. Als er aber kurz vor dem Dorf wieder auf maharaj ji blickt, hat der die Uniform des Dorfvorstehers an. Nach eine Weile im Dorf gingen sie wieder und auf einmal hatte er wieder seine Decke um. Der Devotee hatte das lange Zeit nicht erzählt, weil er es als Gnade aufgefasst hat, auf ihn zugeschnitten, Zeuge solch eines "Lilas" (göttlichem Spiel) sein zu dürfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Familienkreis und im Dorf hat er niemanden wissen oder bemerken lassen, wer er ist.
Er hat sein wahres wesen immer verborgen.

 

Aus: Windfall of grace

 

 

 

 

 

Eigentlich wollte ich auf etwas ganz anderes hinaus, das weiß ich noch, nur nicht mehr, was es noch war. Na egal, wo ich dann schon dabei bin, mir liegt die extrem einfache natur von maharaj ji, welche allerdings nur scheinbar gewesen sein dürfte.

 

 

"Was er sagte war so einfach, dass du die tiefe Weisheit darin leicht überhören konntest"

Aus: Windfall of grace

 

 

 

 

"Wir saßen oberhalb des Tempels, und ich sagte "schau, all die Menschen", und maharaj ji antwortete,
 "ja, so viele menschen, sie alle kommen wegen Problemen oder ihren Familienangelegenheiten,
aber keiner ist hier wegen gott", und dann kamen ihm die Tränen"

 

k k sah, aus: Windfall of grace

 

 

 

 

 

 

 

 

 

krishna kumar sah

 

 

 

 

 

 

 

 


12.02.2026 n. Chr.  07.29 Uhr

Beinahe angenehme 9,4°C hier oben, doch für eine Woche ist des Nachts noch Frost angesagt, da wird es dann wieder etwas ambitionierter. Gestern war noch Silvester, und jetzt haben wir fast schon Mitte Februar.

Was werden wir in diesen Frühlingstagen tun, die jetzt rasch kommen? Heute früh war der Himmel grau, geht man aber jetzt zum Fenster, so ist man überrascht und lehnt die Wange an die Klinke des Fensters.
Unten sieht man das Licht der freilich schon sinkenden Sonne auf dem Gesicht des kindlichen Mädchens, das so geht und sich umschaut, und zugleich sieht man den Schatten des Mannes darauf, der hinter ihm rascher kommt.

Dann ist der Mann schon vorübergegangen und das Gesicht des Kindes ist ganz hell.

franz kafka, zerstreutes Hinausschauen

 

 

Gestern Abend, als ich die Treppen raufgestapft bin, kam es mir wieder in den Sinn, dass mein "Steckenpferd" mehr die Erkenntnis des formalen Aufbaus von wirklichkeit ist.  Schon als Kind hat mich diese Frage mehr interessiert, als etwas warum der so gemein ist, oder der gute Opa so viel leiden und früh sterben musste. Man kann es so ausdrücken, dass mir nicht so sehr gelegen war daran, was "die Welt" sein könnte oder sollte, sondern, was sie ist, wie sie überhaupt zu Stande kommt. Sich sofort gleich von seinen Emotionen mitreißen zu lassen, "das finde ich toll", "das ist schlecht", bedeutet ja auch, dass man wirklichkeit aus der kleinsten nur möglichen Perspektive aus betrachtet, von so genannten "Ego" aus, und damit ist dann aber auch klar, dass man in der Erkenntnis des allgemeinen Zusammenhanges der Dinge nicht allzu weit kommt. Das "Subjekt des Wollens", wie schopenhauer es nennt, kennt halt nicht mehr, als "ich will", "ich will nicht", bleibt somit stets im Subjektiven verhaftet. Da kommt dann auch nach zig Jahren nicht mehr heraus, als etwa, dass das leben es fast immer schlecht gemeint hat mit einem, oder der andere eben fast ausschließlich davon redet, dass er die beste Zeitepoche mitgemacht hat, und das schon beinahe die höchste ihm mögliche "philosophische" Erkenntnis ist.

So war buddha ja geboren worden in ein reiches Elternhaus, und hätte im leben nahezu alles an "Annehmlichkeiten" haben können, welche zu dieser Zeit möglich waren, doch was trieb ihn hinaus ? Ohne viel über ihn gelesen zu haben, kann es ja erstmal nur ein Drang nach Erkenntnis gewesenen sein, auszubrechen aus dem behüteten Kokon. Jetzt bekam er mit, was so "ist", von einem erstmal sehr speziellen Standpunkt aus, nämlich einem äußerst begütertem. Hier eine kurze Übersicht. Was ich nicht wusste, ist, dass er erst mit 29 auf Wanderschaft ging ...

 

  • Königliche Herkunft: Sein Vater, Shuddhodana, war ein Anführer (oft als König bezeichnet) der Shakya im heutigen Nepal.

  • Behütete Kindheit: Siddharta wuchs in Luxus auf. Sein Vater versuchte, ihn von allem Leid, Schmerz und den Realitäten des Lebens fernzuhalten, um ihn dazu zu bringen, sein Nachfolger als Herrscher zu werden.

  • Verzicht auf Reichtum: Trotz dieses luxuriösen Lebens, einer Ehe und eines Kindes (Rahula) verließ er mit 29 Jahren den Palast, nachdem er mit Krankheit, Alter und Tod konfrontiert wurde. Er entschied sich, auf Reichtum zu verzichten, um als Wanderasket die Ursachen des Leidens zu erforschen.

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    So kam er dann darauf, dass Leiden viel mit Wollen zu tun hat, und man sich dieses in vieler Hinsicht also selber schafft, indem man (dieses oder jenes) will.  Man will z.B. auch gesund sein, deswegen die Krankheit eben das Gefühl des "nicht-gut-Seins" (un wohl sein) mit sich bringt.  Wiewohl es natürlich eine hohe Kunst ist, auch selbst noch von (schwerer) Krankheit abstrahierten zu können, also nicht "attached" zu sein an Gesundheit. Allerdings kenne ich mich mit der ganzen Lehre nicht gut aus, er muß ja irgendwann den Bogen zur Reinkarnation gespannt haben, aber wie das sich herleitet, da weiß ich zu wenig.

    Doch mir liegt einfach der formale Ansatz näher. Ja, es gibt Leid in dieser "Welt", und das nicht zu knapp, doch bevor ich mich dort hinein stürze, kann man sich nicht erstmal darum kümmern, was das Ganze hier überhaupt ist, wie es zustande kommt, sich (ggf.) generiert ? Natürlich ist Unterdrückung, Nötigung, Erpressung, Gewalt, Krieg, Völkermord und so weiter scheiße, doch man ist ja damit bereits voll im Inhalt, dem Materialen drin, ohne sich auch nur im Mindesten bewusst zu sein, wo man denn nun überhaupt ist ...

     

    Es war sehr unsicher, ob ich Fürsprecher hatte, ich konnte nichts Genaues darüber erfahren, alle Gesichter waren abweisend, die meisten Leute, die mir entgegenkamen, und die ich wieder und wieder auf den Gängen traf, sahen wie alte dicke Frauen aus, sie hatten große, den ganzen Körper bedeckende, dunkelblau und weiß gestreifte Schürzen, strichen sich den Bauch und drehten sich schwerfällig hin und her. Ich konnte nicht einmal erfahren, ob wir in einem Gerichtsgebäude waren.
    Manches sprach dafür, vieles dagegen. Über alle Einzelheiten hinweg erinnerte mich am meisten an ein Gericht ein Dröhnen, das unaufhörlich aus der Ferne zu hören war, man konnte nicht sagen, aus welcher Richtung es kam, es erfüllte so sehr alle Räume, daß man annehmen konnte, es komme von überall oder, was noch richtiger schien, gerade der Ort, wo man zufällig stand, sei der eigentliche Ort dieses Dröhnens, aber gewiß war das eine Täuschung, denn es kam aus der Ferne.

    Diese Gänge, schmal, einfach überwölbt, in langsamen Wendungen geführt, mit sparsam geschmückten hohen Türen, schienen sogar für tiefe Stille geschaffen, es waren die Gänge eines Museums oder einer Bibliothek. Wenn es aber kein Gericht war, warum forschte ich dann hier nach einem Fürsprecher? Weil ich überall einen Fürsprecher suchte, überall ist er nötig, ja man braucht ihn weniger bei Gericht als anderswo, denn das Gericht spricht sein Urteil nach dem Gesetz, sollte man annehmen. Sollte man annehmen, daß es hiebei ungerecht oder leichtfertig vorgehe, wäre ja kein Leben möglich, man muß zum Gericht das Zutrauen haben, daß es der Majestät des Gesetzes freien Raum gibt, denn das ist seine einzige Aufgabe, im Gesetz selbst aber ist alles Anklage, Fürspruch und Urteil, das selbständige Sicheinmischen eines Menschen hier wäre Frevel. Anders aber verhält es sich mit dem Tatbestand eines Urteils, dieser gründet sich auf Erhebungen hier und dort, bei Verwandten und Fremden, bei Freunden und Feinden, in der Familie und in der Öffentlichkeit, in Stadt und Dorf, kurz überall. Hier ist es dringend nötig, Fürsprecher zu haben, Fürsprecher in Mengen, die besten Fürsprecher, einen eng neben dem andern, eine lebende Mauer, denn die Fürsprecher sind ihrer Natur nach schwer beweglich, die Ankläger aber, diese schlauen Füchse, diese flinken Wiesel, diese unsichtbaren Mäuschen, schlüpfen durch die kleinsten Lücken, huschen zwischen den Beinen der Fürsprecher durch. Also Achtung! Deshalb bin ich ja hier, ich sammle Fürsprecher.

    Aber ich habe noch keinen gefunden, nur die alten Frauen kommen und gehn, immer wieder; wäre ich nicht auf der Suche, es würde mich einschläfern. Ich bin nicht am richtigen Ort, leider kann ich mich dem Eindruck nicht verschließen, daß ich nicht am richtigen Ort bin. Ich müßte an einem Ort sein, wo vielerlei Menschen zusammenkommen, aus verschiedenen Gegenden, aus allen Ständen, aus allen Berufen, verschiedenen Alters, ich müßte die Möglichkeit haben, die Tauglichen, die Freundlichen, die, welche einen Blick für mich haben, vorsichtig auszuwählen aus einer Menge. Am besten wäre dazu vielleicht ein großer Jahrmarkt geeignet. Statt dessen treibe ich mich auf diesen Gängen umher, wo nur diese alten Frauen zu sehn sind, und auch von ihnen nicht viele, und immerfort die gleichen und selbst diese wenigen, trotz ihrer Langsamkeit, lassen sich von mir nicht stellen, entgleiten mir, schweben wie Regenwolken, sind von unbekannten Beschäftigungen ganz in Anspruch genommen.

    Warum eile ich denn blindlings in ein Haus, lese nicht die Aufschrift über dem Tor, bin gleich auf den Gängen, setze mich hier mit solcher Verbohrtheit fest, daß ich mich gar nicht erinnern kann, jemals vor dem Haus gewesen, jemals die Treppen hinaufgelaufen zu sein. Zurück aber darf ich nicht, diese Zeitversäumnis, dieses Eingestehn eines Irrwegs wäre mir unerträglich. Wie? In diesem kurzen, eiligen, von einem ungeduldigen Dröhnen begleiteten Leben eine Treppe hinunterlaufen? Das ist unmöglich. Die dir zugemessene Zeit ist so kurz, daß du, wenn du eine Sekunde verlierst, schon dein ganzes Leben verloren hast, denn es ist nicht länger, es ist immer nur so lang, wie die Zeit, die du verlierst. Hast du also einen Weg begonnen, setze ihn fort, unter allen Umständen, du kannst nur gewinnen, du läufst keine Gefahr, vielleicht wirst du am Ende abstürzen, hättest du aber schon nach den ersten Schritten dich zurückgewendet und wärest die Treppe hinuntergelaufen, wärst du gleich am Anfang abgestürzt und nicht vielleicht, sondern ganz gewiß. Findest du also nichts hier auf den Gängen, öffne die Türen, findest du nichts hinter diesen Türen, gibt es neue Stockwerke, findest du oben nichts, es ist keine Not, schwinge dich neue Treppen hinauf. Solange du nicht zu steigen aufhörst, hören die Stufen nicht auf, unter deinen steigenden Füßen wachsen sie aufwärts.

     

    franz kafka, Fürsprecher

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


    10.02.2026 n. Chr.  08.23 Uhr

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Satte 7,7°C in der Bude, endlich mal wieder an einem Stück durchgepennt, und heute soll sich sogar die Sonne zeigen ! Nach welch langer Zeit, ich habe schon beinahe vergessen, wann ich das letzte Mal die Sonne gesehen habe.

    Einer mag sein leben zubringen von der Welt übersehen, arm, unattraktiv, von Schmerzen gepeinigt krank, deprimiert und unglücklich, ein anderer reich, attraktiv, geliebt, berühmt, glücklich, zufrieden und gesund, doch für beide läuft das leben gleichermaßen perfekt ab. Zugegeben, das sind so die (überwiegend materialistischen) Extreme, doch nach doch recht langer und hoffentlich gründlicher Durchleuchtung der ganzen Geschichte hier komme ich erstmal zu diesem Ergebnis (dass beide leben gleichermaßen perfekt laufen). Dahinter, also hinter diesem (vorläufigen ?) Ergebnis steckt natürlich ein ganzer Rattenschwanz von Schlussfolgerungen, empirischen Beobachtungen, respektive Erkenntnissen, nebst deren Implikationen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Der eigentliche, finale "Startschuss" der Herleitung zu diesem Ergebnis findet sich in etwa ab 2017 auf dieser Webseite, letztendlich beginnend mit dem Doppelspaltexperiment (DSE), welches bei jedem selbst zu denken fähigen Kopf zu einem Paradigmenwechsel hinsichtlich der natur von wirklichkeit führen muß.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Natürlich, wenn ich mich Nachts vor Zahnschmerzen wach liegend im Bett drehe und wende, bin ich genau so am Pöbeln und "Fluchen" wie die Meisten auch, "was soll das ?", "was soll das denn jetzt für einen Sinn haben ?" , doch irgendwann sind dann auch die Schmerzen wieder weg, oder man hat sich mit ihnen arrangiert, und jetzt kommt's:

     

     

     

    niemand wird für ewig in einem auch nur irgendwie geartetem Zustand verharren müssen

     

     


    Das ist die gute Botschaft für uns alle. Für alle gilt, eines (schönen) Tages ist die Geschichte hier für jeden auch wieder vorbei. Kein Schmerzen, kein Trauerzustand, keine Angst oder Depression wird ewig währen. Für niemanden. Das ist die gute Botschaft.

     

     

     

     

     

    "Heute werde ich aus dem Zentralgefängnis entlassen."

    maharaj ji freudig in die Hände klatschend vor seinem mahasamadhi

     

     

     

     

     

    Eben diese (vorläufige ?) Erkenntnis ist vielleicht auch mit ein Grund, warum ich hier weniger schreibe in letzter Zeit. Klar, das Trübtassenwetter ist das eine, warum überhaupt früh aufstehen, doch das andere ist eben auch, ist noch viel zu sagen ?

    Meiner Einschätzung nach wird es sich im leben (des Einzelnen) nicht wirklich erschließen, warum es hier auf der Bühne es für sie oder ihn gerade so oder so lief, er diese oder jener zu sein hatte, also dieser spezifische Charakter (Individuum). Da hatte ich aber unter "wirklichkeit als Arbeitsplatz" und "Individualität als Arbeitsplatz" schon viel darüber spekuliert, vor geraumer Zeit,

     

     

     

    VR: eine Zusammenfassung
    wirklichkeit und Individualität als Arbeitsplatz
     

     

     

     

     

    doch letztendlich kommt die Rechnung erst zum Schluss. So weiß ich jetzt nicht, ob es bruce greyson war, welcher meinte, dass unser gesamtes leben aus 2 Teilen besteht. Der erste Teil ist das, was wir halt als ganz normales leben bis zum "Tod" auffassen, doch dann beginnt eben Teil 2, nachdem Teil 1 abgeschlossen ist, und nun schaut man sich an, oder erlebt man dieses leben (Teil1) aus der Perspektive des jeweilig anderen (mit welchem man in Teil1 zu tun hatte). Also erlebt es als Ehefrau, Ehemann, Kind, Tochter, Sohn, Onkel, Freund, Feind, Partner, Haustier ... was weiß ich. Man erlebt "sich" aus der Perspektive des jeweilig "Anderen".

     

     

     

    Das ist dann: Teil 2

     

     

     

    Das ist dann natürlich "brutal", was dort in Teil 2 dann an Einsichten zusammen kommt. Und erst mit Abschluß von diesem Teil ist dann die ganze Geschichte erst vorbei (mit diesem Avatar/Spielfigur).

     

     

     

    Ah, ja, ich sehe, hieran ... daran ist noch ordentlich zu arbeiten.

     

     

     

     

     

     

     

    Als ich vor einem Bild von maharaj ji sitzend mich "beschwerte", dass mein leben so eine Art "wobbeln" (im Videogame) gerade ist, oder sich anfühlt, also wenn die Spielfigur einfach nichts zu machen scheint, da kam dann als "Antwort" oder halt erster Gedanke zurück, "das wirst du schon sehen, wozu das gut war". "Ja gut", dachte ich mir, "dann wobbel ich einfach weiter". Das Ganze, um nur vielleicht auszudrücken, dass es wohl müßig ist, darüber sich den virtuellen Kopf zu zerbrechen, warum leben grad oder überhaupt so ist, wie es ist. Im Großen wie im Kleinen. Das wird man dann schon sehen, spätestens in Teil 2.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


    09.02.2026 n. Chr.  09.43 Uhr

    Von gestern, der Wildtierhilfe:

     

     

     

     

     

     


    08.02.2026 n. Chr.  09.03 Uhr

    Satte 7,8°C in der Bude, doch ich komme bei dem Wetter einfach nicht mehr früh hoch.  Warum auch ? Vorgestern gegen 16.00 Uhr brachte ich dann das Futter in den Zwinger eines Rüden, als ich neben den Knochen den Kleinen sah, ich traute meinen Augen erst nicht.

     

     

     

     

     

     

    Der Hund schien dem Bussard nichts getan zu haben, obwohl er ja direkt sich bei den Knochen, dem "Essen" befand, doch der arme Tropf sah ziemlich durchnässt aus, und bewegte sich nicht wirklich, außer ein wenig mit dem Kopf. So blieb ich erstmal vor dem Gatter stehen, und eruierte die Situation - kann der noch Fliegen, oder eher nicht ? Hat er doch von dem Hund etwa kleinere Verletzungen, wie nähere ich mich ihm, und wenn ich er nicht mehr abheben kann, was mache ich dann ?

    Nun, das galt es herauszufinden, also betrat ich das Gehege, und näherte mich dem Bussard ganz langsam. Er wartete hinter der Hundehütte, und als ich um die Ecke kam, war er halt am Zaun, konnte ich weiter, schaute mich an, und als ich halt ganz langsam mich ihm näherte, ließ er sich genau so langsam auf den Rücken nieder, was eine Verteidigungshaltung ist, da ja Krallen und Schnabel auf mich gerichtet sind.

    Hier ein Video, als ich noch von draußen die ganze Situation sortierte.

     

     

     

     

     

    Handschuhe hatte ich nicht, respektive auch garnicht dran gedacht. Was Zahnschmerzen angeht, so bin ich ein Weichei, aber so normale äußerliche Verletzungen machen mir recht wenig aus, daher ich wohl garnicht an Handschuhe dachte. Was sollte den der Bussard auch anrichten können ? Naja, langsam genähert, er lag auf dem Rücken, die Flügel ein paar cm vom Körper weg, doch nicht ausgebreitet. Also behutsam die Flügel an den Körper gedrückt, mit den Fingern den Bussard umschlossen, und dann ohne Hektik emporgehoben. Gut, nicht ganz aufgepasst, und die Füße schnellten zum Unterarm, und durch den Pullover bohrten sich dann die Krallen, doch ich ließ ihn erstmal sich beruhigen, und wanderte mit den Krallen im Unterarm über das Gelände, was ich den nun mache, wo ihn unterbringe erstmal.

    Es dauerte eine Weile, bis ich eine Übergangslösung hatte. So brachte ich ihn in eine Garage, welche ehemals Zwinger war, mit Gitterstäben, wo der Bussard nicht durch passte. Setze ihn dann ab auf einer provisorischen Hundehütte, brachte Wasser, ein Stück Knochen mit noch Fleisch dran (Greifvögel sind im Winter auch Aasfresse), und ging dann in meinem Ashram.
     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


    Doch dort hörte natürlich mein Sinnieren nicht auf. Vor allem war mir nicht klar, wie zehrend es sein kann oder muß, durchnässt als Vogel zu sein, bei 0°C draußen, und hoher Luftfeuchtigkeit. Hin- und hergerissen war ich, dem Bussard seine Ruhe zu lassen, oder ihm doch nochmal auf die Pelle zu rücken, und ihn ein wenig mit einem Handtuch trocken zu reiben. Für Letzteres entschied ich mich dann, immer schön in eine Richtung nur, also mit den Federn, und er breitete sogar den ganz nassen rechten Flügel aus, so dass ich diesen auch noch etwas trockener bekommen konnte. Dann wickelte ich ihn kurzerhand locker in das Handtuch ein (war ein Bettbezug), so, dass nur der Kopf heraus haute, und ließ ihn so eingemummelt stehend wieder allein.


    Wildvögel haben 40,5-41°C Körpertemperatur.
    So, nun war ich wieder im Ashram, und klar war, dass ich den Abend keine Auffangstation mehr finden würde. Auch war nicht klar, ob es überhaupt eine benötigen würde, da der kleine Kerl recht kräftig war, und auch sonst keine Verletzungen aufwies, oder aufzuweisen schien. Nach einer Stunde vielleicht ging ich wieder zu ihm, um nach dem Rechten zu sehen, doch er war aus seinem Bettbezug-Umhüllung heraus gekommen, und saß nun einfach da. Immer noch naß, doch nicht mehr durchnässt.


    Die eigentliche Idee war, ihn dort im Zwinger bis zum nächsten Tag zu lassen, und dann zu entscheiden, was ist. Schafft er es über die Nacht ? Das war wohl mein vorrangigster Gedanke. Also weiter recherchiert, und schließlich fiel der Entschluss - er muß über Nacht in's Warme. Doch oben, wo der Ashram ist, gibt es keine Wärme, sondern alles ist so bei 0°C, auch in den Gebäuden. Da war dann klar - Karton präparieren mit ein paar Luftlöchern, weichem Boden und mitnehmen. Gegen 21.30 war dann meine Zeit im Ashram "um", ich versorgte noch die Wauzis, und dann ging ich mit dem Karton unter dem Arm zum Bussard. Der verhielt sich ruhig, ich nahm den Bettüberzug, welcher dann am Boden des Karton als Polsterung und Dämmung wirkte, hob den Bussard sanft an (er kannte da jetzt ja immerhin ein wenig), setze ihn ab, Karton zu, und dann stiefelte ich los. Der einzige richtig warme Ort hier, mit 20°C vielleicht, ist das Wohnzimmer von muttern, also blieb der Bussard dort über Nacht im Karton, was alle Vogelkundigen auch empfehlen (weil beruhigend).  Etwas Wasser versuchte ich ihm noch zu geben mit einer Spritze (ohne Nadel natürlich), aber nur so, dass ich Wasser auf die Schnabelunterseite brachte, und er selber schlucken musste. Weil bei unsachgemäßer Wassergabe die Gefahr besteht, dass es in die Luftröhre kommt. Dann noch einmal einen größeren Karton aus dem Keller geholt, Luftlöcher gebaut, und dann den Kleinen nochmal umgesetzt, dann war mehr Platz, und warm genug war es ja auch.

    Am nächsten Morgen gegen 9.00 Uhr ging es mit der Recherche und dem Nachdenken dann gleich wieder los, was nun ? Und ich kürze jetzt das Ganze ab (später vielleicht mehr), eine Auffangstation tatsächlich in der Nähe gefunden, dorthin gebracht, doch die Dame meinte, der Vogel solle ruhig noch wieder nach der Autofahrt im Karton sich beruhigen, sie werde ihn dann später untersuchen. Hoffentlich weiß sie, was sie macht.  Denn niemand weiß, wann er zuletzt gegessen und getrunken hat, ich aber auch nicht weiß, was solch ein Greifvogel auszuhalten in der Lage ist.


    Na jedenfalls hier von der Auffangstation ein erstes Bild, noch im Karton, aber- trocken nun ! Als ich nämlich im Ashram saß, wurde mir klar, dass der Kleine bei 0°C, geschwächt und naß die Nacht vielleicht nicht überleben wird.
     

     

     

     

     

     

     

     

    Updates folgen, wenn es welche gibt !
    26 Jahre alt können Bussarde werden...

     

     


    05.02.2026 n. Chr.  08.50 Uhr

    Noch nicht wirklich da. Die Träume hatten mich ordentlich im Griff, und es waren viele  6,1°C hier oben, und 4,1°C an der kältesten Stelle in der Nähe der Heizungsrohre. Also noch immer ein wenig "Luft nach unten". Draußen nachwievor das wenig motivierende Einheitsgrau, immerhin liegt noch etwas Schnee, welcher die Stimmung nicht ganz so trüb ausfallen lässt.


    02.02.2026 n. Chr.  08.15 Uhr

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Den Bereich von 5-6°C hier oben nenne ich den "bissigen", weil man schon deutlicher spürt, wie die Kälte konfrontiert. Aktuell 5,1°C, aber der Teekessel ist ja bereits angeworfen. Unten sind es dann ~ 7,5°C, und wenn der Kamin von 10-15 Uhr "läuft", werden es ca. 10,5°C, was ausreicht (noch), um eine gewisse Grund"wärme" zu halten. Oben im Ashram sind's aktuell 0-2°C, doch der Ofen kommt innerhalb von 3-4 Stunden auf ca. 14°C, das fühlt sich dann fast mollig an, wenn ich das Zimmer wieder verlasse. Ansonsten stehen auf dem Serviertablett nur noch die Außentemperaturen, aktuell -5°C, und schließlich der Ort, welcher das alles so erträglich macht, nämlich das Bett, da kommt es auf über 25°C, für wenigstens 9 Stunden. Nur verständlich, wenn man da morgens nicht raus will. Heißer Tee, ein recht warmes Essen, eine heiße Brühe oder Kakao sind dann natürlich dein Begleiter über den Tag, z.B. zum Frühstück ein Brötchen oder Brot mit irgendwas belegt oder bestrichen aus dem Kühlschrank, sind kontraindiziert, da merkt man fast sofort, wie die Kälte wieder näher rückt.

     

    Aktuell schaue ich mir wieder öfter "die Fakten vom Boden" an, vor allem den gesellschaftlichen "Status quo" im "Westen" also auch in den USA, welche jetzt auserkoren scheinen, das westliche "Schicksal" zu prägen. Jedenfalls für die Geschichtsbücher von morgen, da ja alles hier im Plausibilitätsrahmen sich abspielen muss, hier im multi-player-online Game. Gebt mal bei Youtube ein "US Lebensmittel Preise", und ihr werdet feststellen, dass die Entwicklungen dort nochmal um einiges zudringlicher sind, als hier. So gehe ich davon aus, dass es in den USA (als Vorreiter) dann wieder ähnlich läuft, wie zu den Weimarer Zeiten, welche zu den "Weimarer Verhältnissen" führte.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Solch ein "Script" sehe ich eben wieder mal auf die menschen zukommen, These, Antithese, Synthese, auch "klassische hegelsche Dialektik" genannt (ab und an),  schaffe ein großes Problem, und biete dann, wenn nahezu alle verzweifelt sind, die Lösung an. Nur während "die Truther" das Alles bei der "Kabale" verorten (auf welche allerdings vom Spiel selbst her verwiesen wird), sehe ich einfach nur wirklichkeit selbst hier am Arbeiten, welche Veränderung recht plausibel herbei führt.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Dass die wirklichkeit nach und nach immer mehr menschen "auf die Pelle" rücken wird, ist völlig klar. Für nahezu niemanden wird seine "Zukunft" einfacher zu bewältigen sein, als seine Gegenwart. Wer hier jetzt gerade erst hinein geboren ist, wie luca (geb. 2000), der hat noch nicht einmal eine Idee, wie wirklichkeit mal war.

     

     


    @Homeland.
    vor 6 Tagen
    I was born in 1965 and I watched everything collapse right in front of me all my life. And now I just turned 61 and the country is almost collapsed completely . In 1981 in Texas you could drive to school with no seatbelt, no insurance DRINKING A BEER with a gun in the back window and be legal, the cop considered you legal and fine.




    Antworten:

    @zaymire88
    vor 6 Tagen
    I wish it were still like that. I was born in 97 and by the time I became an adult that understood the world I realized I never really got to experience anything like my parents and grandparents
    17
    @joeypiraino7039
    vor 6 Tagen
    Born in 67..…I know the pain
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    @AFX79
    vor 6 Tagen
    Thats insane
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    @jasonr500
    vor 5 Tagen
    My son was watching The Sandlot the other day. I couldn't help but be depressed for the first time watching that movie after I have seen it a billion times. The children in that movie were growing up in the 60s in California. EVERYTHING has changed since then and it's only going to get worse.
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    @briansmythe3000
    vor 5 Tagen
    I'm not from America, but around the same age
    Totally it's not like there wasn't warning signs This stuff been going on forever
    It's like everyone just figured it out 😮 All at once


     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Der Gute ist einer von denen, welchen ich ab und an mal mir anschaue, wenn ich einen - vielleicht auch etwas tendenziösen - groben Überblick über die Verhältnisse in US mir verschaffen möchte. Nicht, dass es dort so viel anders verläuft, als hier, aber doch eben, einen Zacken "sportlicher", nennen wir es mal so. Und man sagt ja, dass die USA immer etwa 10 Jahre voraus sind.  Dass der "Todestrieb", also der Sozialismus immer mehr Grip bekommt, ist unschwer zu erkennen. Um das nicht zu sehen, muss man schon die Augen weit geschlossen haben.

     

    Ein Kommentar:

     

    Den Beginn der ersten Strömung des Sozialismus markiert „Der Staat“ Platons vor 2.500 Jahren. Unter seinem offensichtlichen Einfluss befinden sich Thomas Morus (dem Schatzkanzler Heinrich dem XIII, der den Roman „Utopia“ verfasst hat), Campanella, Deschamps; und sogar Marcuse versuchte eindeutig, Platon nachzuahmen. Die zweite Strömung bildet sich im Mittelalter, in den Ketzersekten (Katharer, Albigenser, Brüder des freien Geistes, Wiedertäufer, Diggers, Levellers etc.), oder auch der Inkas oder auch im sozialistischen Jesuitenstaat in Paraguay heraus.

    Das Staatssystem der Inkas lässt sich eindeutig als sozialistisch bezeichnen, da viele sozialistische Prinzipien deutlich ausgeprägt sind: das fast vollständige Fehlen von Privateigentum und insbesondere das völlige Fehlen von Grundeigentum; die Nichtexistenz von Geld und Handel, die völlige Beseitigung persönlicher Initiative aus jeder wirtschaftlichen Tätigkeit, die detaillierte Reglementierung des ganzen persönlichen Lebens, die Eheschließung auf Befehl von Beamten, die staatliche Verteilung von Ehefrauen und Konkubinen. Nach Schafarewitsch war der Staat der Inkas eine der perfektesten Verkörperungen des sozialistischen Ideals, die je erreicht wurde. Das gewaltige Imperium von zwölf Millionen Einwohnern und einem Territorium des heutigen Ecuador, Bolivien, Peru, die Nordhälfte Chiles und den Nordwestteil Argentiniens erwies sich 200 Spaniern gegenüber als machtlos. Weder die Feuerwaffen noch die den Indianern unbekannten Pferde der Spanier können dieses erstaunliche Phänomen erklären. Die Ursache für den Untergang des Inkareiches lag in der vollkommenen Atrophie der Initiative, in der Gewohnheit, nur Befehle der Vorgesetzten auszuführen, im Geiste der Trägheit und Apathie.

    Die dritte Strömung des Sozialismus bildete sich Anfang des 20-sten Jahrhunderts in den diktatorischen Staaten eines Stalin, Hitler, Mao Zedong oder Pol Pot und die DDR etc. heraus. In dieser dritten Phase treffen wir in der sozialistischen Ideologie ein Verständnis von Gleichheit an, das dem in der Mathematik gebräuchlichen näher kommt. Die Rede ist von der Aufhebung der Unterschiede im Verhalten und in der Psyche aller Individuen, die die Gesellschaft bilden. Stalin verriet einmal sein Gesellschaftsideal, indem er die Bürger des von ihm regierten Staates „Schräubchen“ nannte. Konkret geht es um die Unterdrückung jeglicher Individualität und die Opferung des Menschen auf dem Altar des WIR.
     

    Die konsequente Verwirklichung der Prinzipien des Sozialismus, die der menschlichen Individualität ihre Rolle entzieht, würde gleichzeitig auch dem Leben seinen Sinn und seine Attraktivität entziehen. Denn nicht nur Menschen, sondern auch Tiere können nicht existieren, wenn sie auf das Niveau der Einzelteile eines Mechanismus erniedrigt werden. So folgert Schafarewitsch: „Der Tod der Menschheit ist nicht nur ein denkbares Ergebnis, wenn der Sozialismus triumphiert, sondern er stellt das Ziel des Sozialismus dar.“ (S. 435).

     

     

     

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    Nun kann man Nag Hammadi heran ziehen, in welchem die Gnosis dieser wirklichkeit für mich am plausibelsten erklärt ist. Es war kein Urknall, eher schon der campbellsche "run Button", nur eben, und das ist der kleine aber feine Unterschied zu tom, der run Button wurde gedückt für ein online Game, welches sich sophia (ein Äon) ausgedacht hatte. Allerdings auf eigene Faust, ohne gott zu fragen. Als gott dann mitbekam, was sie sich da ausgedacht hatte, meinte er nur, "du hast ein kosmisches Monster erschaffen". Yaldabaoth. Doch ich nenne es Sozialismus, das lässt sich besser verstehen.

     

     

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    Es bleibt aber: ein Spiel.
    Genauer, ein Lern- und Entwicklungsspiel, wie von sophia ausgeheckt.
    Und zu diesem gehören halt durchaus fordernde Level ...

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Das Angenehme kultiviert nicht

    immanuel kant

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


    01.02.2026 n. Chr.  09.34 Uhr

     

    Nun immerhin noch 6,1°C in der Bude, mal sehen, ob der bisherige Rekord gebrochen wird in den nächsten Tagen.  Hier kommt jetzt eine NDE, welche ein paar hier behandelte, zentrale Themen in sich trägt, neben dem freien Willen (hier auf der Mattscheibe) auch das Thema "Ansteckung".

     

     

     

    "Wenn immer etwas rumging, ich war die erste, die flach lag, und mich erwischte es auch immer am stärksten. Oft im Jahr war ich krank. In meinem Nahtodereignis besprachen wir dann die "Map", wie es in meinem leben weiter geht, und ob noch etwas abgeändert werden sollte. So lief es darauf hinaus, dass meine Disposition, mir dauernd etwas  "einzufangen", mich anzustecken, weggenommen wurde. Über ein Jahr habe ich meinen Gesundheitszustand genau beobachtet, wenn etwa im Tanzkurs, oder im Eishockeyverein  etwas rumging, doch ich wurde jetzt nicht mehr krank, sondern war sogar die Einzige, welche die Familie pflegen konnte, weil ich eben noch wohlauf war, während alle anderen krank waren. Es heißt nun nicht, dass ich garnicht mehr krank bin, aber diese Disposition, immer die erste und stark betroffen zu sein, die ist definitiv nicht mehr vorhanden."

     

     

     

     

    Ein guter Hinweis, zur "Ansteckung", also dass es eine Disposition ist - und nicht hier ! ihren Grund hat. Damit lässt sich dann auch leichter verstehen, warum es kein krankmachendes Agens ala "Virus" benötigt, sondern das Konzept "Ansteckung" ein "systemisches" Ereignis ist, also letzten Endes nicht hier bestimmt wird, wer nun auch noch flach zu liegen hat. Auch wieder ein Fingerzeig, dass "hier" letztlich garnichts (faktisch) "geschieht". Auch beleuchtet sie noch einen Blick auf ihren "Laufzettel", auf welchem ihr leben und die durchzumachenden Ereignisse verzeichnet waren, und gibt dann ihre Einschätzung ab, wie das sich mit dem freien Willen verträgt. Eine Sichtweise übrigens, welche ich in letzter Zeit öfter in Betracht gezogen, aber bisher hier noch nicht dargelegt habe.

     

     

     

     

    This NDE Will Give You Goosebumps - Woman Dies, Sees Life Blueprint & That We Plan Our Lives